Schulfamilie unterstützt „1000 Schulen für unsere Welt“
Bildung ermöglichen – Perspektiven schaffen – Zukunft schenken: Mit dieser Intention zeigten die Schülerinnen der Mädchenrealschule St. Josef ein Herz für Kinder und Jugendliche in den ärmsten Regionen der Erde. Mit einer Spende in Höhe von 555 Euro unterstützte die Schulfamilie die Gemeinschaftsinitiative „1000 Schulen für unsere Welt“. Schulleiter Jürgen Moritz überreichte den ansehnlichen Spendenbeitrag an Oberbürgermeister Andreas Feller, der sich als Vertreter der Stadt Schwandorf für diese Gemeinschaftsaktion engagiert und auf kommunaler Ebene Spendengelder für Schulbauprojekte in Entwicklungsländern sammelt.

Die Schulfamilie der Mädchenrealschule, vertreten durch Schulleiter Jürgen Moritz (3. v. l.), überreichte OB Andreas Feller (4. v. r.) eine beträchtliche Spende für Schulbauprojekte in Entwicklungsländern. FOTO: Thomas Tezzele
Bildung verringert Armut
OB Feller dankte der Schulgemeinschaft und den Schülerinnen für ihre „soziale Ader“. Initiiert von der Schulleitung sowie unterstützt von der Mitarbeitervertretung und Schülermitverantwortung hatte die Schulgemeinschaft der Mädchenrealschule in der Vorweihnachtszeit fleißig Spenden für „1000 Schulen für unsere Welt“ gesammelt. Diese Gemeinschaftsinitiative, die 2018 von den kommunalen Spitzenverbänden, dem Deutschen Städtetag, dem Deutschen Landkreistag und dem Deutschen Städte- und Gemeindebund, gegründet wurde, kooperiert mit der Reiner Meutsch Stiftung „Fly & Help“, welche die Schulbauprojekte organisiert und umsetzt.
Ab einer Summe von 20.000 bis 80.000 Euro kann je nach Lage, Größe und Umfang der Baumaßnahme eine Schule in Afrika, Asien und Südamerika errichtet werden. Mit dem Bau einer Schule können bis zu 1000 Schülerinnen und Schülern jährlich neue Bildungs- und Zukunftschancen geboten werden. Die Schulgemeinschaft der Mädchenrealschule möchte mit ihrer Spende Kindern und Jugendlichen in Entwicklungsländern den Zugang zu Bildung eröffnen und jungen Menschen neue Zukunfts- und Beschäftigungsperspektiven, ein wirtschaftlich gesichertes und selbstbestimmtes Leben in ihrer Heimat ermöglichen.
Text: Irmgard Bink
Foto: Thomas Tezzele








